Vorsorge: Die Kapitallebensversicherung
26. April 2006 von vorsorger
Kategorie Altersvorsorge
Die Kapitallebensversicherunge bietet zwei Leistungen: zum einen die Absicherung von Hinterbliebenen im Todesfall. Das kann zum Beispiel für Familien sinnvoll sein, wenn im Todesfall eines Elternteils die finanzielle Versorgung nicht mehr gesichert ist. Zum zweiten ist sie eine Möglichkeit, Geld fürs Alter anzusparen. Zur Zeit liegt allerdings die Rendite bei Kapitallebensversicherungen nur zwischen drei und fünf Prozent. Bei anderen Anlageformen oder Versicherungen ist sie höher. Über diese verhältnismäßig niedrige Rendite bei Kapitallebensversicherungen sind keine weiteren Überschussbeteilugungen garantiert. Ob es mehr Geld gibt, hängt nur vom Erfolg der Versicherung ab. Außerdem teilt die Versicherung generell nicht ihren Kunden mit, wofür sie die Beiträge verwendet. Unter Umständen fließt der gesamte Beitrag zu Beginn der Laufzeit in Verwaltungskosten und Gebühren, so dass der Kunde zum Beispiel im ersten Jahr praktisch kein Geld anlegt, sonder nur für Leistungen ausgibt, die die Versicherung noch gar nicht erbracht hat.
Aus diesem Grund ist es besonders ungünstig, die Versicherung in den ersten Jahren zu kündigen. In diesem Fall sind die gezahlten Beiträge oft verloren. Auch später ist die Aufhebung des Vertrages mit Unkosten verbunden. Nur wer sicher sein kann, die vereinbarte Laufzeit einzuhalten, sollte überhaupt eine Kapitallebensversicherung in Betracht ziehen. Im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge kann eine Kapitallebensversicherung gut sein. Ansonsten ist die Risikolebensversicherung als Schutz für die Hinterbliebenen zusammen mit einer privaten Rentenversicherung besser.
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