Mehr Mediterrane Kost zur Vorsorge von Darmkrebs

30. März 2009 von vorsorger  
Kategorie Gesundheitsvorsorge

mediterane-copyDie Wahrscheinlichkeit eines Deutschen im Laufe seines Lebens an Darmkrebs zu erkranken liegt bei sechs Prozent. Im Vergleich zu den Entwicklungsländern eine sehr hohe Rate. Spekuliert wird, dass etwa ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen ernährungsbedingte Gründe hat. Ein großer Risikofaktor ist eine fettreiche Ernährung. Deswegen sollte möglichst ein hoher Fettkonsum vermieden werden und vermehrt auf eine ballstoffreiche Ernährung gesetzt werden, in Form von Gemüse zum Beispiel. Sehr vorbildlich ist hier die mediterrane Küche, die zur Darmkrebsprophylaxe gut beitragen kann. Auch das tägliche Abendbier oder der Wochenend-Alkoholkonsum ist zu überdenken. In Maßen ist er sicherlich nicht schädlich. Das Sport oder allgemein Bewegung gut für den Menschen ist, belegen viele Studien und gehören auch bei der Darmkrebsvorsorge zum Bestandteil der Risikoverminderung. So tragen schon fünf bis sechs Stunden Bewegung zu einer 20 bis 30-prozentigen Verminderung des Darmkrebsrisikos bei.

Jährlich erkranken etwa 71.000 Menschen an Darmkrebs, wovon rund 30.000 den Kampf gegen den Krebs verlieren. Diese Zahlen sprechen für sich. „Dabei müsste es nicht so viele Darmkrebstote geben, wenn die Menschen viel mehr die Vorsorge-Untersuchungen wahrnehmen würden”, so Dr. Dr. Frank Gutzler dem Leitenden Krankenhausarzt, Gastroentereologen und Onkologen aus Weinheim.

Die größten Risikofaktoren für Darmkrebs sind folgende:

- Risikofaktor: Familiär, Genetisch

- Risikofaktor: Alter

- Risikofaktor: entzündliche Darmerkrankung

- Risikofaktor: Ernährung und Lebensstil

- Risikofaktor: Darmpolyp

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung und Felix Burda Stiftung

Bild: © by Meike Schmalstieg / Pixelio