Krebsvorsorge


kid-copyWas möglicherweise sehr viele nicht wissen: das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg bietet unter www.krebsinformationsdienst.de einen bundesweiten, umfassenden Beratungs- und Informationsdienst rund um das Thema Krebs an.

Was macht der Krebsinformationsdienst?

Dieser Krebsinformationsdienst, kurz KID genannt, informiert alle Interessierten nicht nur auf der Internetseite zu allen möglichen Krebsarten, sondern bietet auch unter einer 0800 Nummer gebührenfrei die Möglichkeit einer telefonischen Beantwortung sowie über eine gesicherte Mailverbindung den Austausch über E-Mail an. In erster Linie sieht sich der KID als Anlaufstelle für Betroffene, deren Angehörige und Freunde an. Aber auch alle Interessierten des Themas Tumorerkrankungen sind willkommen.

Dabei sollen die Informationsvermittlung und die Vermittlung geeigneter Adressen, weiterer Anlaufstellen oder Ärzte im Mittelpunkt stehen, der Dienst vermittelt keine Stellungnahmen oder Gutachten oder ähnliches. Er sieht sich eher als Anlaufstelle für alle, die gerne mehr Informationen zu einer Tumorerkrankung, deren Vorsorge, Diagnose, Behandlung oder Nachsorge hätten.

Wie finanziert sich der Krebsinformationsdienst?

Die Finanzierung dieser Informationsplattform soll nun ausgeweitet werden und zukünftig mit 3,3 Millionen vom Bundesforschungsministerium mitfinanziert werden. Der Dienst soll helfen, wichtige Forschungsergebnisse zum Thema Krebs schneller zu vermitteln und bundesweit bekannt(er) zu machen. Eine Außenstelle beim Universitäts-Krebszentrum in Dresden (UCC) sei ebenfalls geplant, so das Forschungsministerium. Das bedeutet ein wesentlich bessere Erreichbarkeit an der Telefonhotline und einen Ausbau der Internetpräsenz. Die derzeit ca. 30.000 telefonischen Anfragen beim KID könnten dann mit zusätzlichem Personal auf ca. 150.000 bis 200.000 Anrufe erweitert werden, sagte der KID Leiter Hans-Joachim Gebest.

Wo findet man weitere Krebsvorsorge Informationen?

Wer sich für das Thema Krebs und Tumorerkrankungen interessiert kann sich jetzt schon mal auf den wirklich sehr ausführlichen Seiten des KID unter www.krebsinformationsdienst.de informieren.

Wussten Sie,…

dass man seit 2008 dazu verpflichtet ist, sich zumindest über die Krebsfrüherkennungsuntersuchung beraten zu lassen? Die Untersuchung selber ist wiederum eine freiwillige Entscheidung. Allerdings sollte man sich das gut überlegen, ob man nicht eine Untersuchung zur Krebsvorsorge machen möchte: wenn man später chronisch krank werden sollte und nicht nachweisen kann, dass man regelmäßig zur Untersuchung einer Krebsvorsorge gegangen ist, muss man mehr zahlen. Um genau zu sein, zwei Prozent des Einkommens darf Ihre Krankenkasse als Zuzahlung dann anrechnen.

Die regelmäßigen Untersuchungen zur Krebsvorsorge kann man in einem Bonusheft dokumentieren lassen, welches über die Krankenkasse zu beziehen ist, fragen Sie mal bei Ihrer nach.

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